Trainingsplan: hella hamburg halbmarathon auf Skates

Wie verbessere ich mich im Halbmarathon – Für Fortgeschrittene

Man absolviert Kilometer um Kilometer, trainiert fleißig und wundert sich, warum man nicht schneller wird… Wenn es Ihnen auch so geht, sind die folgenden Tipps genau das Richtige. Es kann viele Gründe geben, weshalb man nicht schneller wird:

  • zu viel Training (unzureichende Pause)
    „In den Pausen wächst der Muskel“. So steht es in jedem wissenschaftlichen Trainingsbuch. Es bedeutet, dass Pausen sehr wichtig im Training sind. Nur wenn man dem Muskel Zeit gibt, sich zu regenerieren, kann er wachsen. Nur mit den entsprechenden Pausen kann man Fortschritte machen. Wer zuviel trainiert und sich nie Ruhe gönnt, überlastet seinen Körper.

    Lösung: Nach anstrengenden Trainingseinheiten genügend Pause machen. Wenn man sich noch nicht erholt fühlt, sollte man sich nicht zum Training zwingen, nur „weil man ja heute trainieren MUSS“.
     
  • zu wenig Training
    „Von nichts kommt nichts“. So könnte man es auch nennen. Denn um schneller zu werden muss man auch etwas dafür tun.

    Lösung: Öfter trainieren. Gleichmäßig über die Woche verteilt sollte man mit zwei bis drei Trainingseinheiten gut auskommen. Hierbei erstellt man sein Training so, dass es für einen selbst effektiv ist. Nicht jeder Körper reagiert gleich auf eine Art Training.
     
  • unökonomische Technik (Kraft wird nicht genutzt)
    Wie schon bei den allgemeinen Trainingstipps erwähnt, ist eine Ökonomisierung der Technik sehr vorteilhaft. Technik ist somit der wichtigste Aspekt, denn all die Kraft und Ausdauer bringt mir nichts, wenn man sie nicht richtig auf die Rollen / den Asphalt übertragen kann. Schwerpunkt ist der Abdruck, der seitlich über alle Rollen erfolgen sollte. Beim Abdruck über die erste Rolle nach hinten geht zuviel Energie verloren und man wird nicht schneller.

    Lösung: Weiterhin fleißig die Technikübungen durchführen. Unbedingt mal jemanden zum Training mitnehmen, der Videoaufnahmen macht. Dann mit Lehrbildern vergleichen. Wenn man alleine nicht weiterkommt, bleibt nichts anderes übrig, als mal zum nächsten Skate-Verein zu fahren und sich dort auf die Füße gucken zu lassen.
     
  • falsches Training / keine Abwechslung
    Immer nur die gleiche Strecke mit der gleichen Geschwindigkeit zu fahren, setzt nicht genügend Reize, um eine Leistungssteigerung zu erzielen. Der Körper passt sich an die gleichbleibende Belastung an und steigert die Leistung nicht mehr.

    Lösung: Unterschiedliche Trainingsinhalte einbauen: Kraftausdauer und Intervalltraining sind die effektivsten Methoden. Zwischen intensiven und lockeren Einheiten wechseln.

Trainingsvorschläge – Intervalltraining

1)
10 Min. locker skaten
20 Min. Technik
(5 Min. schnell, 5 Min. locker) x 5 Durchgänge
10 Min. locker skaten
2)
10 Min. locker skaten
20 Min. Technik
(3 Min. schnell, 5 Min. locker) x 7
10 Min. locker
3)
10 Min. locker skaten
20 Min. Technik
(1 Min. schnell 1 Min. locker) x 20 Durchgänge
10 Min. locker skaten
4)
10 Min. locker skaten
(5 Min. schnell, 2 Min. locker) x 7
10 Min. locker! skaten
5)
10 Min. locker skaten
Strecke nach Wahl, alle 10 Min., 10 Sec. lang sprinten (max. 90min Dauer
6)
10 Min. locker skaten
40 Min. zügig skaten, alle 5 Min. 10 Ssec. Sprint
10 Min. locker skaten
7)
10 Min. locker skaten
20 Min. Technik
(2 Min. locker, 2 Min. zügig, 1 Min. schnell) x 10
10 Min. locker


Trainingsvorschläge – Kraftausdauertraining:

1)
10 Min. locker skaten
Flachen langen Anstieg wählen, Berg hoch skaten, runterrollen und Pause machen, bis der Puls sich beruhigt hat, je nach Länge 10 - 15 Durchgänge
10 Min. locker skaten
2)
10 Min. locker skaten
20 Min. Technik Eierlaufen einbeinig, tief in die Knie gehen und nur mit Rollen am Boden laufen, 1min, dann 3min locker skaten, x 10
10 Min. locker skaten
3)
10 Min. locker skaten
Zu zweit, den anderen schieben, 1 Min., dann wechseln, x 5
10 Min. locker skaten 1 Min. schieben, wechseln,5 x
10 Min. locker skaten